Orderarten: Welche gibt es überhaupt?

Um beim Trading seine Strategie erfolgreich umsetzen zu können, ist zunächst ein umfangreiches Wissen über die möglichen Varianten der Orderaufgabe notwendig. Die Kenntnis der verschiedenen Orderarten und ihre Anwendungsbereiche gehören zum elementaren Grundwissen eines jeden Traders.

Market-Orders für schnellen Erfolg

Die Marketorder (sofortige Ausführung) ist die einfachste Art einen Auftrag an die Börse zu geben. Eine Marketorder wird stets zum nächsten handelbaren Kurs ausgeführt.

Bei einer Kauforder (Buy) wird die Position zum nächsten Kurs „billigst“ erworben. Bei einer Verkauforder (Sell) wird der Verkauf zum nächsten handelbaren Kurs „bestens“ getätigt.

Beispiel einer Market-Order oder Order zur sofortigen Ausführung:

Aktueller Kurs: 1,3070 US-Dollar

Market-Order: nächster Kurs an der Börse, hier: ca. 1,3070 US-Dollar

market_order

Erklärung: Der aktuelle Kurs steht bei 1,3070 US-Dollar. Wenn Sie sich nun dazu entscheiden das Währungspaar EURUSD für 1,3070 US-Dollar zu kaufen, dann geben Sie eine Market-Order auf. Die Order wird sofort ausgeführt und der CFD zu einem Preis von wahrscheinlich 1,3070 US-Dollar (kleinere Abweichungen wären möglich) in Ihr Konto eingebucht.

Für den Fall, dass Sie verkaufen möchten, läuft es genauso ab. Sie drücken auf verkaufen und bekommen dann den entsprechenden Kurs von 1,3070 US-Dollar oder leicht verändert.

Der Vorteil einer Marketorder liegt darin, dass Sie in jedem Fall und sehr schnell eine Ausführung bekommen und Verluste sofort begrenzen sowie Gewinne schnell realisieren können.

Der Nachteil besteht darin, dass der erzielte Ausführungspreis vom gewünschten Ausführungspreis abweichen kann. Mit einer Market-Order akzeptiert man also den nächsten verfügbaren Kurs, der zustande kommt.

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